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09.03.2018 11:21

Studierender der Uni Kassel gewinnt Dörrenberg StudienAWARD

Mit seiner Bachelorarbeit über werkstoff- und prozessbedingte Einflussfaktoren auf das Maß- und Formänderungsverhalten von Getriebewellen hat Sebastian Ehrhard, Studierender der Uni Kassel, bei der diesjährigen Entscheidung über den renommierten mit insgesamt 10.000€ dotierten Dörrenberg StudienAWARD den ersten Platz erreicht. Mit dieser Auszeichnung werden jährlich europaweit herausragende studentische Arbeiten auf dem Gebiet der Stahlherstellung und –weiterverarbeitung gewürdigt.

Der Dörrenberg StudienAWARD-Sieger Sebastian Ehrhard. Foto: Dörrenberg.

Von der hochrangig aus Industrie und Wissenschaft besetzten Jury waren aus allen Bewerbungen fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt und zu Vorträgen eingeladen worden. „Es ist bemerkenswert, mit welcher Souveränität und fachlichen Sicherheit sich unsere jungen Studierenden und angehenden Ingenieure einem Publikum präsentieren“, so Jurymitglied Prof. W. Theisen. Durch seine hervorragende wissenschaftliche Arbeit und sein kompetentes Auftreten ging Sebastian Ehrhard bei der Endausscheidung als Sieger hervor. Die Arbeit verfasste er als Maschinenbaustudent im Praxisverbund bei VW in Baunatal am Institut für Werkstofftechnik – Metallische Werkstoffe  der Universität Kassel unter der Anleitung von Dipl. Ing. Chr. Schott. „Das ist eine hohe Auszeichnung für eine hervorragende Arbeit, zu der ich Herrn Ehrhard sehr herzlich gratuliere“, so Prof. B. Scholtes, der die Bachelorarbeit an der Kasseler Universität betreute.

Für Sebastian Ehrhard war die Teilnahme am Wettbewerb eine tolle Erfahrung. „Schon die Einladung zur Endrunde war für mich eine große Freude. Es war dann ein rundum gelungener und absolut unvergesslicher Tag mit toller Kulisse in der Villa Dörrenberg. Alle Vorträge waren sehr interessant und die jeweiligen Diskussionsrunden mit der Jury waren tiefgründig und anspruchsvoll“.  Das Preisgeld kommt ihm sehr gelegen und wandert in die Urlaubskasse für eine in naher Zukunft geplante Reise.

Die Vermeidung von Maß- und Formänderungen bei der Wärmebehandlung, allgemein als Verzug bezeichnet, ist bei der Herstellung von Getriebekomponenten von zentraler Bedeutung. Hier hat die Arbeit von Sebastian Ehrhard wichtige neue Erkenntnisse gebracht, die jetzt in der Fertigung umgesetzt werden. Auf diesem Technologiefeld bestehen schon seit längerem Forschungskooperationen zwischen VW in Baunatal und dem Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel.

von Berthold Scholtes

 

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. habil. Berthold Scholtes
FB 15 - Institut für Werkstofftechnik
Metallische Werkstoffe
Tel.: +49 561 804 3660
E-Mail: scholtes@uni-kassel.de